Die GAPS-Diät oder warum ich meinem Kind "das antue"

Wenn es ums Thema Ernährung geht, werden ja schon fast Kriege geführt. Es gibt wohl kaum ein heikleres und kontroverser diskutiertes Thema als die richtige Ernährungsform. Leider muss ich auch sagen wird vieles gleich ideologisiert und dogmatisch auf dem eigenen Ernährungsstil herumgeritten, denn was für einen selbst gut ist MUSS ja für andere auch gut sein.
Wenn es ums Essen bei Kindern geht, auweia, da ist man lieber ganz still wenn man nicht eine Debatte von Eurokrisen-Ausmaß entfachen will.
Kinder sollen keine Milch trinken, keine Flaschennahrung bekommen, Beikost umgotteswillen  nicht in Breiform, denn alle Kinder die nicht durch Baby-Lead-Weaning  ans Essen herangeführt wurden, werden später mal dick. Wenn Brei, dann muss natürlich ein Thermomix her, denn ohne Thermomix kann kein Brei gemacht werden.  Kleinkinder sollen keine Erdbeeren essen, Honig ist sowieso giftig und die beste Empfehlung die ich mal bekommen habe: Kinder sollen erst ab drei Jahren Eis essen.

Puh da habe ich wohl - außer dass ich gestillt habe - ja so ziemlich alles falsch gemacht. Okay den Thermomix habe ich aber das ist glaube ich ein anderes Thema.

Was aber alles Kinder dürfen, ist Unmengen an Brezeln und Nudeln und Pommes und Süßigkeiten essen.

Unser Sohn ist jetzt drei Jahre alt. Es war nie "leicht" mit ihm. Absolut kein Anfängerkind.Alles war problematisch. Er schlief nicht, schrie viel, war immer sehr ängstlich und ich konnte ihn nie aus der Hand geben, ohne dass es im Drama endete. Stillen war Problematisch, die Beikosteinführung war ein Drama bis die einigermaßen richtige Konsistenz gefunden war. Denn ein Kind interessiert es nicht in welcher teuren Küchenmaschine der Brei gemacht wurde, wenn er nicht die richtige Konsistenz hat und zu heiß oder zu kalt ist. Die Ankunft seiner Schwester war die ersten 4 Monate die Hölle für mich. Von Eifersucht hatte ich schon gehört, aber dass es solche Ausmaße annehmen würde, hätte ich mir nicht träumen lassen. Insgesamt ist alles extrem bei ihm. Er ist oft laut obwohl er selbst laute Geräusche nicht mag. Er ist extrem mäkelig beim Essen, muss aber an allem riechen und ist sehr geruchsempfindlich. Lediglich die üblichen Nahrungsmittel auf die wohl alle Kinder abfahren isst er und in der letzten Zeit sogar schon fast suchtartig. Nudeln, Pommes, Brezeln, Waffeln, Gnocci, Bananen, Griespudding oder Milchreis (aber nur den gekauften, den selbstgekochten verschmäht er ohne zu probieren). Wir waren immer froh, dass er wenigstens gern Obst isst, denn sonst wüsste ich manchmal nicht wie ich irgendwelche Vitamine in das Kind bekommen sollte. Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich mich schon lange glutenfrei und milchfrei ernähre und auch sonst sehr auf die Ernährung achte. Da fragen sich viele wahrscheinlich wenn sie meine Bilder sehen, was isst eigentlich das Kind?? Naja das was es mag. 
Ich habe manchmal drei Gerichte gekocht. Ich biete ihm immer auch die gesunde Variante an, oder habe ihm auch schonmal keine Alternative gelassen. Ich habe aber immer versucht das Essen nicht zum Thema zu machen. Es nutzt alles nichts. Jede Mahlzeit ist das reinste Theater. Er stopft alles nur in sich rein und nach 3 Minuten ist er fertig und will aufstehen. Mit Mühe und Not kann man ihn noch etwas im Zaum halten bis man selbst sein Essen heruntergeschlungen hat. Teils hatte ich das Gefühl ER macht das Essen zum Thema um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.Für mich ist diese Art zu Essen Gift. Denn da ich selbst Darmprobleme habe, sollte ich eigentlich auch vor allem langsam und in Ruhe essen.

Nun könnte man sagen "ja der Geschmackssinn entwickelt sich aber noch, das wird sich ändern wenn er in den Kindergaren kommt/größer wird." "Sei doch froh wenn er dann Nudeln etc überhaupt gut isst!""Das ist jetzt eine Phase" "Viele Kinder sind halt einfach so"
Nein so ganz froh bin ich damit nicht und ich nehme es auch nicht hin, dass eben viele Kinder so sind, denn zu bedeuten hat das noch lange nichts. Ich kann nur betonen, dass es mir hier nicht darum geht, meinem Kind meinen Ernährungsstil aufzudrängen.

Im letzten halben Jahr ist mir immer mehr aufgefallen, wie sehr sein Verhalten von dem was er isst abhängt. Bei uns gibt es durchaus auch Süßigkeiten. Aber nie im Übermaß und nie so, dass er sich selbst bedienen kann, außerdem gibt es keine Limonaden oder Cola. Trotzdem machte er immer mehr einen hyperaktiven Eindruck. Oft nach dem Essen. Sein Verhalten wird dann teils so extrem, dass er wie eine Wand um sich hochfährt und man kein Stück mehr an ihn herankommt. Er schreit herum, geht auf seine Schwester los, schüttelt wie wild mit dem Kopf und fängt an eine Phantasiesprache zu sprechen. Es ist als ob er sich nicht mehr im Griff hätte und irgendeine andere Macht die Kontrolle über seinen Körper übernimmt. Das Schlüsselerlebnis war dann im Urlaub vor drei Wochen. Natürlich bekam er seine Lieblingsspeisen zu essen, denn Mama und Papa wollten ja, dass das Kind zufrieden ist und satt und alle einen entspannten Urlaub haben. Allerdings war in den ersten Tagen genau das Gegenteil der Fall. Ich erkannte ihn kaum. Er war überdreht wie ein ADHS-Kind aus dem Lehrbuch, er hörte kein Stück und stand komplett neben sich. Außerdem baut er keinen Blickkotakt auf.
Dann ist er aber wiederum ständig müde. Beim Ponyreiten, was ihm total Spaß macht, oder Karussellfahren wirkte er völlig teilnahmslos und starrte vor sich hin. Es schien als hätte er gar keine Freude daran bzw. als könne er das alles gar nicht aufnehmen. Diese Müdigkeit hat er schon lange. Er schläft nachts 12 Stunden und Mittags noch einmal zwei bis drei Stunden. " Ich solle doch froh sein, manche Kinder brauchen das einfach" War der Kommentar vom Kinderarzt. Dass er aber nach einem 12-Stunden-Schlaf nach zwei bis drei Stunden schon wieder hundemüde ist, finde ich eben nicht normal. Doch leider wird man oft durch solche gut gemeinten, beruhigenden Aussagen von seinem Muttergefühl, dass irgendwas nicht in Ordnung ist, abgebracht.

Zurück zum Urlaub. Nach zwei Tagen Höllen-Theater haben wir beschlossen, dass er kein Weißmehl mehr bekommt. Ich gab ihm mein glutenfreies Kastanienmehl-Knäckebrot, dass er gern isst und er bekam auch glutenfreie Nudeln von mir. Was soll ich sagen, er war nach 2 Tagen wie ausgewechselt. Er war zugänglich, ruhig und trotzte kaum. Und er war viel empathischer gegenüber seiner Schwester.

Ich beobachtete ihn weiter. Das Verhalten ist nur noch schlimm, wenn er mal mehr Zucker isst aber auch besonders wenn er viel Stärkehaltiges isst.
Nach zwei Wochen bekam er dann mal Gnocci. Er schaufelte sie sich rein als gäbe es kein Morgen mehr. Tatsächlich war am nächsten Morgen mein lieber Junge nicht mehr anwesend. Er stand mit geschwollen Augen und einer üblen Laune auf und war den ganzen Tag unerträglich. Bei der Tagesmutter bekam er dann Kartoffeln und nachmittags war er kaum zu bändigen. Er war fahrig und trotzig und übellaunig.

Nun könnte man sagen " Will sie jetzt ihre Unfähigkeit ihr Kind zu erziehen aufs Essen schieben?" "Nur weil ein Kind trotzig ist, muss es doch nicht am Essen liegen"

Eine vielleicht zwei entscheidende Punkte muss ich dann hier aber noch hinzufügen.

Punkt eins: Seit er auf der Welt ist, hatte er nie normalen Stuhlgang. Er macht keinerlei Anstalten trocken zu werden, weil er eigentlich immer Durchfall oder sehr breiigen Stuhl hat. Auch da sagte der Kinderarzt dass das bei 9 von 10 Kindern normal sei. So What???? 
Er hat oft Bauchweh vor dem Stuhlgang. Stuhlproben, die untersucht wurden waren negativ und auf Lactose- bzw. Fructoseintoleranz wird nun getestet.


Punkt zwei: Während meiner Schwangerschaft mit ihm und schon viele Jahre davor, hatte ich auch extreme Darmprobleme, die von den Ärzten immer als Reizdarm abgetan wurden. Außerdem habe ich eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Ich habe mich leider, dadurch dass ich zum Glück keine Probleme hatte schwanger zu werden, nie damit befasst inwiefern das alles Auswirkungen auf mein Kind haben könnte. Ich glaubte das hätte keine Konsequenzen. Auch die Ärzte sagten dazu nichts. 

Inzwischen bin ich da anderer Meinung. 

Und genau um diese Zusammenhänge wird es hier auf dem Blog nun gehen. Ich habe viel recherchiert und gelesen. Über das Paleo Autoimmun-Protokoll bin ich dann bei der GAPS-Diät gelandet. Die GAPS-Diät wurde entwickelt um Kinder und Erwachsene vom sogenante Gut-and-Psychologie-Syndrom zu heilen. Die Zusammenhänge einer gestörten Darmflora/-funktion und allen möglichen Erkrankung von Autoimmunerkrankungen bis hin zu eben psychischen/neurologischen Erkrankungen wie Autismus, AD(H)S, Depressionen und Schizophrenie, sind eigentlich gut erforscht. Nur leider nicht sehr bekannt. Bei der GAPS-Diät wird komplett auf alle Getreide auch Reis und Pseudogetreide wie Quinoa, Buchweizen etc verzichtet. Außerdem auch auf Stärkehaltige Nahrungsmittel wie Kartoffeln. esweiteren auf alle Zucker und Süßungsmittel. Milchprodukte werden später langsam wieder eingeführt. Das Prinzip liegt darin, die Fehlbesiedlung im Darm zu heilen und den "schlechten" Bakterien die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Es wird mit Probiotika die gute Flora wieder angesiedelt und durch sehr nährstoffdichte Lebensmittel und Öle die leeren Reserven an Vitaminen und Mineralstoffen wieder aufgefüllt. Das gelingt auch durch viel selbstgekochte Brühe und selbst hergestellte Säfte. Außerdem wird der Darm wo es nur geht mit probiotischem Essen, wie fermentiertem Gemüse, selbst hergestellte Joghurt und Kefir unterstützt.
Ich höre förmlich den Aufschrei: "Was soll das Kind dann noch essen??"
Oh es gibt genug. Es ist eben nur nicht mehr so einfach für die Eltern. Brezel in die Hand und ab dafür ist dann passée. Es wird aber von wirklich allen berichtet, dass die Kinder zwar in den ersten Tagen natürlich ein Problem damit haben, dass es ihr Essen nicht mehr gibt, die meisten lassen sich allerdings schnell darauf ein und sobald die Darmflora zugunsten der guten Bakterien kippt, und die Bösen nicht mehr nach ihrem Essen verlangen, lässt auch der Schrei nach Zucker und Stärke nach und die Kinder merken wie gut ihnen die Diät tut.
Nun ja....ich bin gespannt wie es sich bei uns entwickeln wird.

Immer mehr kommt der Weizen/das Getreide beziehungsweise eigentlich unsere gesamte moderne auf zu viel Kohelnhydrate basierende Ernährungsweise in Verruf und es schwappt ein Glutenfrei-, Eat-Clean- und Paleo-Hype von den USA zu uns. Back to the basics heißt es immer mehr. Gluten und unser industriell hergestelltes "Processed Food" mit all seinen Zusatz und Konservierungsstoffen soll hauptverantwortlich sein für die Entstehung des sogenannten "Leaky-Gut" - dem löchrigen Darm. Kurzum, die Darmwand wird durch falsche Ernährung und Fehlbesiedelung im Darm geschädigt und durchlässig für Giftstoffe und nicht vollständig verdaute Nahrungsbestandteile. Diese gelangen dann ins Blut und lösen Autoimmunerkrankungen und Nahrungsmittelintoleranzen aus und können sich aber auch im Hirn festsetzen und dort eben Depressionen und andere neurologische Störung bewirken. Viele berichten ja im Zusammenhang mit einer Glutensensibilität auch vom sogenannten "Brain-Fog",der sich sich lichtete sobald sie sich glutenfrei ernährten.  Der Ansatz ist also immer den Darm zu sanieren, den Verdauungstrakt wieder ins Geichgewicht zu bekommen und den chronischen Nährstoffmangel unter dem viele leiden wieder aufzufüllen. Oft verschwinden dann auch Nahrungsmittelintoleranzen, und die Symptome der Autoimmunerkrankungen, die im allgemeinen beide wahnsinnig auf dem Vormarsch sind. 

Vielleicht sollten wir uns mal fragen warum?? Ebenso wie, warum gibt es eigentlich kaum noch jemanden in unserem Umfeld, der keine Darmprobleme hat? Und warum ziehen die Menschen keine Konsequenzen daraus? Ist Essen das uns krank und nicht leistungsfähig macht wirklich gut für uns? Und erst recht für unsere Kinder? Ich sehe immer mehr Mittzwanziger, die schon extreme Gesundheitsprobleme haben. Warum sind Erkrankungen wie AD(H)S oder Autismus so auf dem Vormarsch? 
Scheinbar weil alle ihre Kinder nicht im Griff haben oder jedes nicht in die Norm passende Kind einer Diagnose zugeordnet wird, die das alles rechtfertigt. Weil die Eltern nicht mit den Kindern klarkommen weil sie so gestresst sind und keine Zeit für die richtige Erziehung haben. Es wird dabei völlig ausgeschlossen und außer Acht gelassen, dass diese Verhaltensauffälligkeiten auch körperliche Ursachen haben können. Warum?? Es ist doch so naheliegend, dass sich Kinder durch ihr Unvermögen sich sprachlich auszudrücken immer durch ihr Verhalten versuchen mitzuteilen. Wie soll es sich mitteilen ob es ihm nicht gut geht. Wenn es ihm von Geburt an nicht gut geht und es vielleicht Bauchschmerzen vor dem Stuhlgang als normal aber unangenehm empfindet und nicht explizit sagt, dass ihm etwas weh tut, kann es doch sein, dass es seinem Schmerz und Unbehagen eher über ein hyperaktives und für uns nicht verständliches Verhalten Ausdruck verleiht.
Es ist bekannt und erforscht, dass die Darmflora der Mutter sich durch den Kontakt bei der Geburt auf das Kind überträgt und den Grundstein für die Darmflora des Kindes legt. Ein Kaiserschnitt-Kind hat eine andere Darmflora als ein Kind das über natürlichem Weg geboren wurde. Ein Stillkind hat eine andere Flora als ein Flaschenkind. Die Wege hin zu Darmproblemen werden also schon viel früher bereitet als wir denken. 

Da ich nun nicht länger warten will ob das Verhalten meines Kindes nun nur eine Phase ist oder er einfach tatsächlich eine Problematik von mir mitbekommen hat, mit der nicht zu spaßen ist, habe ich beschlossen mit ihm die GAPS-Diät durchzuführen. In zwei Wochen geht es los. Ich will euch daran teil haben lassen so gut es eben geht. Wahrscheinlich mehr auf Instagram als hier auf dem Blog.
Bis dahin will ich versuchen euch noch mehr über die Diät und ihre Hintergründe zu erzählen.


Ich wünsche euch einen wundervollen Tag!!

Herzliche Grüße Eure 


Nathalie 





Kommentare

  1. Hey Nathalie,
    ich bin gerade über deinen Blog gestolpert, da ich selbst Hashimoto- und Reizdarm-geplagt bin und mich etwas über alternative Ernährungsformen informieren wollte. Mich würde sehr interessieren, wie es Dir mit der GAPS-Diät erging.
    Viele Grüße
    Tanja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Tanja! Entschuldige bitte, dass ich bis jetzt garnicht geantwortet habe. Die GAPS-DIät habe ich nach 3 oder 4 Wochen abgebrochen. Mir ging es etwas besser aber nicht so dass ich sagen würde, der Stress hätte sich gelohnt. Denn das war es vorrangig. Es war Stress pur. Ich stand nur am Herd und alles drehte sich nur noch ums Essen. Und ich habe dadurch wahnsinnig abgenommen. Jetzt esse ich wieder ganz normal. Ich denke es ist bei Hashimoto wirklich essentiell herauszufinden was es ausgelöst hat. Und das ist so invidiuell wie wir alle eben sind. Ich kann dir da nur das Buch von Dr. Izabella Wentz "Hashimoto im Griff" und ihre Homepage ans Herz legen. Sie hat da auch Artikel mit Statistiken was bei ihren Patienten zu einer Besserung der Beschwerden geführt hat und eine Ernährungsumstellung war zwar zum Großteil hilfreich aber nicht nur. Ich finde die GAPS-Diät einfach zuuu krass, wenn dann würde ich und habe ich ja auch eine Zeit lang auf Paläo umsteigen. Bei mir ist Stress ein wahnsinniger Träger für Hashimoto-Schübe und deswegen reicht es nicht aus nur an einer Schraube zu drehen, man muss meist die komplette Lebensführung hinterfragen....
      Ich wünsche dir alles Gute und vielleicht hast du ja Lust zu berichten wie es dir inzwischen ergangen ist!
      Herzliche Grüße, Nathalie

      Löschen
  2. Viel Erfolg! Wir bereiten auch gerade unseren "Start" der GAPS-Diät vor. Meine Frau und ich waren im November letzten Jahres auf einem Kongress in Ulm, auf dem auch Dr.Natascha Campbell gesprochen hat. Tja, das gab schon ein paar Aha-Effekte... Ihr Vortrag ist mittlerweile online: unter www.naturalscience.org Dort auf "Veranstaltungen" und Kongress 2016-Rückblick. In Ulm haben wir uns auch am Büchertisch eingedeckt. Und jetzt Deinen Blog entdeckt... Sind gespannt auf weitere Erfahrungen, gerade weil wir auch zwei Kinder haben.
    liebe Grüße
    Ralf Gruber

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ralf! Entschuldige die späte Antwort! Wow ich wohne in Ulm, aber zu diesem Zeitpunkt, wusste ich noch nichts über GAPS oder dass es mich mal betreffen könnte. Ich habe die Diät abgebrochen. Eigentlich wollte ich noch ein Fazitartikel schreiben. Ich habe die Diät ja vor allem wegen unserem Sohn gemacht. Aber das ging total nach Hinten los. Es lief überhaupt nicht so wie man überall liest, dass die Kinder nach 3-5 Tagen plötzlich anfangen alles zu essen und dann das Leben traumhaft wird. Es war die Hölle. Er hat gelitten, er hat entgiftet, er hatte Bauchweh, er hat NICHTS gegessen, alles verweigert, er wäre lieber verhungert als Suppe zu essen und teilweise wurden seine Symptome viel viel schlimmer. Ich hatte dann wirklich Angst unsere Beziehung zu gefährden, dass er mir irgendwie garnicht mehr vertraut irgendwann. Ich habe das etwas mehr als 3 Wochen mit gemacht. Wir sind einfach die Stufen weitergegangen und ich hoffte wenn ich mehr einführen darf und mehr Auswahl habe wird es besser, wurde es aber nicht. Für mich war es Stress pur, weil ich 3 mal am Tag kochen musste und mein Mann nicht wirklich mitzog. Ich nahm wahnsinnig ab und war am Ende auf 54kg runter. Ich fühlte mich zwar etwas besser aber der Stress war das alles nicht wert. Ich habe dann alles abgebrochen und habe eine neue Heilpraktikerin aufgesucht. Sie arbeitet mit Bioresonanzgeräten und sie hat uns wirklich geholfen. Ich finde im Nachhinein die GAPS-Diät zu strickt. Und Manches macht für mich auch nicht so viel Sinn.

      Mich würde wirklich interessieren, wie es euch ergangen ist!
      Herzliche Grüße, Nathalie

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Du möchtest etwas dazu sagen? Schreib mir doch! Ich freue mich sehr!

Beliebte Posts