Interview mit der holistischen Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin Julia Vaimann




Nun ist der Februar fast vorbei und passend zu meinem Motto "Gesundheit und Wellness" konnte ich die wunderbare Julia Vaimann für ein Interview rund um das Thema gesunde Ernährung gewinnen. Sie ist holistische (ganzheitliche) Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin und arbeitet unter dem Namen "VitalWert" in ihrer eigenen Praxis im Herzen Stuttgarts.
Achtung es wird lang aber wahnsinnig interessant!
Viel Spaß beim Lesen!




Julia Vaimann, 
Ernährungsberaterin und 
Heilpraktikerin aus Stuttgart




Hallo Julia! Du hast nicht immer als Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin gearbeitet. Möchtest du uns kurz erzählen was du davor gemacht hast und welches Schlüsselerlebnis dich dazu brachte einen neuen Weg einzuschlagen?


Hallo liebe Nathalie, erstmal vielen Dank, dass Du mich für die Beantwortung Deiner spannenden Fragen ausgewählt hast! Ich freue mich sehr, wenn ich Menschen dabei helfen kann, gesünder zu werden. Und ein großes Kompliment zu Deinem Blog! Du schreibst spannend, teilst wertvolle Infos und gibst schöne Tipps und das auf eine sehr unterhaltsame Art, das gefällt mir sehr - weiter so! ;-)
Ich beschäftige mich mit den Themen Naturheilkunde und gesunde Ernährung seit ca. 10 Jahren. Es gab nicht wirklich ein Ereignis in meinem Leben, das mich dazu brachte, meinen früheren Job aufzugeben und einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Viel eher würde ich davon als einen schleichenden Prozess sprechen, wobei meine neue Ausrichtung sich nach und nach aus meinen Interessen, Hobbies und Leidenschaften entwickeln und reifen konnte. Ich habe Internationale Betriebswirtschaft studiert und anschließend im Bereich Human Resources in großen Unternehmen gearbeitet. Unter anderem auch bei Weleda und WALA (Dr.Hauschka), den führenden Herstellern von naturheilkundlichen Heilmitteln sowie Naturkosmetik. Nach meiner Kündigung musste dann alles ganz schnell gehen. Ich startete direkt meine erste Ausbildung zur Fachberaterin für holistische Gesundheit und ein halbes Jahr später, also parallel dazu begann ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin. Ich saugte das Wissen förmlich auf. Es war eine harte, aber auch eine tolle und spannende Zeit in meinem Leben. Seit August letzten Jahres arbeite ich in meiner eigenen Praxis VitalWert im Herzen von Stuttgart. Ich biete ganzheitliche Ernährungsberatung und -therapie und helfe Menschen dabei gesund zu werden und zu bleiben. Das ist mein absoluter Traumberuf. 



Gesunde Ernährung im Sinne von viel Obst und rohem Gemüse sind die Grundlage für 
einen gesunden Körper und Wohlbefinden // Bild via www.grünesmoothies.de



Du siehst die Ernährung und unser Bewusstsein als die Grundlage für unsere Gesundheit. Viele sparen aber gerade an guten Lebensmitteln. Denkst du, dass gesunde Ernährung (gerade auch mit Familie) eine Geldfrage ist? 

Ich denke, alles kann heutzutage eine Geldfrage sein. Wichtig ist jedoch, sich bewusst zu machen, wo die eigenen Prioritäten liegen. Sind das eher materielle Konsumgüter des alltäglichen Bedarfs (Technik, Autos, Wohnungseinrichtung, Kleider und Schuhe, Kosmetik usw.), die den Vorrang haben, oder ist es meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Familie? Noch vor rund 50 Jahren gaben die Menschen verhältnismäßig ca. 40-50 % ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Heute sind das ca. 15 %. Ich denke, oft wird eindeutlich an der falschen Stelle gespart. Den Preis dafür sehen wir in der rasanten Entwicklung von verschiedenen Zivilisationskrakheiten unserer Zeit. Natürlich gibt es auch andere wichtige Faktoren wie Umweltbelastungen, Bewegung, Genetik, usw., die man hier berücksichtigen muss. Eine gesunde Ernährung ist jedoch aus meiner Sicht die beste Prävention und eine wichtige Investition in die eigene Gesundheit. Wie jede Investition erfordert diese natürlich auch Geld, diese Anlage lohnt sich jedoch wie keine andere. Deshalb an dieser Stelle auch eine Gegenfrage: welche Preise sind denn für hochwertige Lebensmittel normal und angemessen? Ich denke, wir haben uns davon, was normal ist, zu sehr entfernt und erwarten beste Qualität zu Discountpreisen. Das geht jedoch nicht. 





links: Roh-Schoko-Herzen, rechts: Hafer-Porridge 
Bilder via www.vital-wert.de


Ich habe im Rahmen meines Blog-Monatsmottos "Gesundheit und Wellness" mit einigen Menschen über das Thema "Gesunde Ernährung" gesprochen und viele haben entweder nicht die Zeit oder nicht die Möglichkeit besondere Produkte zu kaufen und verlassen sich auf den einen Supermarkt in der Nähe, in dem sie alles Nötige bekommen. Muss es immer Bio sein?Wie denkst du über Supermarkt-Bio-Ware? Was hälst du von Tiefkühlware?

Das kann ich gut verstehen. Auch hier muss jeder selbst eine bewusste Entscheidung treffen: Wie wichtig ist mir das Theama? Meistens ergeben sich dann automatisch viele verschiedene Möglichkeiten. Dabei denke ich an Abo-Gemüse-Kisten, die nach Hause geliefert werden oder auch tolle Foodsharing-Projekte, wo man Bio-Obst und Gemüse sogar umsonst bzw. auf Spendenbasis bekommen kann. Hier muss man sich nur umhören bzw. etwas Zeit mit Google verbringen :-)Biologisch angebaute Lebensmittel sind generell weniger bzw. gar nicht mit schädlichen Chemikalien aus Spritzmitteln, Medikamenten und Kunstdünger belastet. Außerdem weisen sie ein weitaus besseres Vitalstoffprofil als konventionell produzierte Ware auf. Natürlich haben auch die Supermärkte schnell erkannt, dass man mit "bio" mehr Geld verdienen kann. Das ist ein Business, wie jedes andere auch! Die neuen Richtlinien der EG-Öko-Verordnung sind sehr großzügig, was den Einsatz zum Teil fragwürdiger Substanzen angeht. Deshalb empfehle ich immer Lebensmittel zu bevorzugen, deren Hersteller ein Mitglied in einem anerkannten Bio-Dachverband ist. In Deutschland haben wir drei führende Verbände dieser Art: Demeter, Bioland und Naturland. Wenn diese Logos auf dem Produkt zu finden sind (im Zweifelsfall einfach nachfragen), kann man sicher gehen, dass es sich um qualitativ hochwertige Bio-Ware handelt. Tiefkühlprodukte können praktisch sein. Der Vorteil dabei ist, dass das Obst und Gemüse direkt vom Feld kommt und durch das Schockfrosten die meisten Vitalstoffe erhalten bleiben. Wichtige Enzyme jedoch gehen dabei leider zugrunde, übrigens auch der Kochvorgang zerstört sie. Enzyme sind bestimmte Eiweißmoleküle, die für unseren Stoffwechsel eine sehr entscheidende Rolle spielen und unseren Körper bei allen Vorgängen unterstützen.Ich verwende im Winter auch mal gerne tiefgefrorene Beeren, da der hohe Anteil an Vitaminen besonders in der kalten Jahreszeit wichtig ist, um unser Immunsystem zu unterstützen. Ich mache jedoch meistens Smoothies daraus, sodass noch genug pflanzliche Enzyme von frischem Obst und grünem Blattgemüse darin enthalten sind. Aber die beste Lösung ist nach wie vor der Kauf von saisonalen und regional angebauten Lebensmitteln. 





links: grüner Smoothie mit Beeren Bild via www.gruenesmoothies.de // 
rechts: Blaubeer-Lavendel-Smoothie Bild via www.vital-wert.de




Du hast vor allem mit Menschen zu tun, die ihre Ernährung umstellen wollen. Merkst du, dass sich - gerade auch nach den vielen Nahrungsmittelskandalen - das Bewusstsein für gesunde Ernährung und ihre positive Wirkung auf unsere Gesundheit ändert? Oder kommen viele erst aufgrund von gesundheitlichen Problemen - also wenn das Kind schon halb in den Brunnen gefallen ist.

Zu mir kommen Menschen, die erkannt haben, wie wichtig die Ernährung für ihre Gesundheit ist. Das hat sich in den letzten Jahren schon gewandelt, das ist eine sehr schöne Entwicklung! Aber auch eine, die schon lange überfällig war. Oft ist es leider so, dass wir anfangen uns mit gesundheitlichen Themen zu beschäftigen, wenn uns unser Körper bereits längere Zeit unangenehme Zeichen gibt. Erst dann spüren wir, dass wir was ändern müssen. Das ist jedoch normal und auch menschlich. Ich denke, wir müssen wieder lernen, mehr und vor allem schneller auf unsere Körperzeichen zu achten sowie auf unsen Bauch zu hören. Wenn wir früh intervenieren, geht der Umkehrprozess sehr schnell. Achtsamkeit ist der Schlüssel dazu. 





Kürbissuppe Bild via www.vital-wert.de



Einige in meinem Bekanntenkreis haben sehr gute Erfahrungen mit Fastenkuren, und speziell mit dem Basenfasten, gemacht. Danach fallen sie allerdings in alte Muster zurück, obwohl sie merken, dass ihnen das nicht gut tut. Warum denkst du, ist es für viele so schwer ihre Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu ändern? Hast du Tipps wie man mit kleinen Veränderungen schon viel erreichen kann? Oder ist gar ein totaler Bruch besser?

Ganz einfach: der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das Bequemlichkeit liebt. Wir tun uns mit Veränderungen oft schwer, weil es bedeutet, dass wir zwangsläufig unsere Komfort-Zone verlassen müssen. Du musst das tun, dies weg lassen usw. Das ist vielen zu lästig bzw. zu umständlich. Viele denken dann, ich muss ja schon genug Regeln in meinem Leben befolgen. Das fühlt sich erstmal unangenehm an. Betrachtet man die Umstellung der Ernährung als einen Neuanfang für den Körper, als einen Ausdruck der Selbstliebe und erkennt gleichzeitig, dass der Körper sich lange Zeit genau danach gesehnt hat, fällt es schon ein bisschen leichter. Natürlich erfodert eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten Disziplin, keine Frage. Es lohnt sich aber immer. Da jeder Mensch anders ist, muss auch jeder für sich herausfinden, was für ihn am besten funktioniert: Die sanfte oder die radikale Art der Veränderung. Aber jeder noch so kleine Schritt kann schon Einiges bewirken. Zum Beispiel auf Vollkorn- statt Weißmehlprodukte umzusteigen, Fertigprodukte meiden, weniger Zucker konsumieren, mehr kohlensäurefreies Wasser trinken, gesunde Fette in die Ernährung integrieren... u.v.m. Natürlich gehören zu einer dauerhaften und ganzheitlichen Lifestyle-Veränderung noch viele andere Faktoren, aber wir sprechen hier über die Ernährung ;-)






Smoothies: eine wunderbarer Einstieg in und Ergänzung zu einer gesunden Ernährung  // Bild via www.grünesmoothies.de


Es gibt viele, die für sich daheim allein fasten oder eine Diät nach der anderen ausprobieren ohne Anleitung. Welcher Gefahren sollten sich diese Menschen bewusst sein?Gibt es eine Fastenart oder Ernährungsweise, die fast jeder ohne Bedenken daheim für sich ausprobieren kann oder sollte man immer professionellen Beistand haben, was ja auch wieder eine Kostenfrage ist?  


Von radikalen Ernährungsexperimenten kann ich grundsätzlich nur abraten. Natürlich gibt es viele Bücher zu diesen Themen und auch das Internet kann einen dazu animieren, Selbstversuche zu starten. Als Gefahr sehe ich dabei jedoch, dass man unter Umständen sich und seinen Körper nicht richtig einschätzen kann und ihn mit einer nicht passenden Kur oder durch Unkenntnis bezüglich der Risiken, total überfordert, sodass sich das Vorhaben zu gesundheitlichen Nachteilen auswirken könnte. Wer sich für das Fasten interessiert, kann sich bei einem ausgebildeten und zertifizierten Fastenleiter informieren, ob das was für sie/ihn wäre. Diese Info bekommt man meist kostenlos. Basenfasten ist dagegen eine sehr gute Möglichkeit, den Körper zu entlasten. Es lässt sich recht einfach umsetzen, ist nicht kostspielig und man spürt sehr schnell erste Resultate. Hier kann man auch nicht viel falsch machen, muss aber natürlich die Regeln befolgen und auch weitere ergänzende Maßnahmen durchführen ;-)



Was hälst du von generellen Aussagen wie: "Man muss die Kohlenhydrate weglassen?" " Man darf nach soundsoviel Uhr nichts mehr oder nur bestimmte Produkte essen?" Was sollen denn die Schicht- oder Nachtarbeiter in Fabriken oder in den Krankenhäusern machen? Es arbeitet ja nicht jeder geregelt im Büro.


Mit dogmatischen und pauschalen Empfehlungen kann ich persönlich nicht viel anfagen. Jeder Mensch ist einzigartig, hat seinen eigenen Biorhythmus und muss auch so betrachtet werden. Was der eine braucht, kann einen anderen unter Umständen schwächen und krank machen. Genau das ist meine Aufgabe. Ich zeige Menschen wie es geht, gesund zu leben unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Lebensumstände sowie ihres Gesundheitszustandes. Es gibt keine Konstellation ohne eine dafür passende Lösung :-)





Ich habe für "Die Tagträumerei" zwei Detox-Säfte-Hersteller getestet. Beide für je einen Tag. Das war zwar kurz aber trotzdem eine spannende Erfahrung und Umstellung. Jeder kann sich diese Säfte für 1, 3, 5, 7 oder gar 14 Tage nach Hause bestellen. Wie stehst du zum Thema Detoxen? Ist das eine Modeerscheinung oder hat es seine Berechtigung? Kann man das als Kur für zu Hause empfehlen? Was birgt eine solche Kur für Gefahren?


Der Trend des Detoxen kommt aus den USA und ist derzeit das Schlagwort, wenn es um gesunde Ernährung geht. Die Entgifung des Körpers hat zweifelsohne seine Berechtigung. Man muss hier nur an die vielen Toxine der heutigen Zeit denken wie diverse Umweltgifte (Abgase, Schwer-metalle, giftige Dämpfe usw.), Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sowie 

Lebensmittelzusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Schadstoffe und schädliche Chemikalien in Kosmetik- und Pflegeprodukten, Medikamente und synthetische Hormone, Toxine durch Zigarettenrauch sowie Alkohol. 


Das eigentliche Detoxen beginnt für mich deshalb in erster Linie mit dem Bestreben, so natürlich und rein wie möglich zu essen, sich zu pflegen und zu leben. Das gilt aber auch für andere Bereiche unseres Lebens wie unsere Beziehungen und unsere Arbeit. Manche Menschen müssen auch hier erstmal ordentlich detoxen ;-) Entgiftung findet also auf mehreren Ebenen statt und beansprucht auch einige Organe im Körper. Ein Vorab-Check, ob und welche Organe Probleme bei der Ausleitung der Gifte bereiten können, lohnt sich also auf jeden Fall. 

Als Risiko bei einem Alleingang dieser Art sehe ich die Tatsache, dass man sich und seinen Körper, wie schon erwähnt, hoffnungslos überfordern kann. Das gilt natürlich auch für emotionale Themen, die bei solch einer Kur auch immer berücksichtigt werden müssen. Ich finde, wir müssen nicht alles alleine schaffen. Das gilt natürlich auch für alle anderen Lebensbereiche wie Haushalt, Kindererziehung, Job usw.
Aber Säfte, insbesondere Gemüsesäfte sind an sich natürlich nicht gefährlich und können eine gesunde Ernährung sinnvoll ergänzen. Gerade wärend einer Krankheit bzw. in der Erholungszeit danach oder für Menschen mit einem deutlichen Vitalstoffmangel und einem schwachen Verdauungssystem sind Säfte oft eine gute Möglichkeit der zusätzlichen Versorgung. Reine Fruchsäfte sind aufgrund des hohen Fruchzuckeranteils nicht zu empfehlen. Sie strapazieren die Bauchspeicheldrüse und können starke Blutzuckerschwankungen bewirken.





Grüne Smoothies bringen dem Körper Rohkost wieder näher und stecken voller Vitalstoffe // 
Bilder via www.gruenesmoothies.de




Ich höre immer wieder, dass viele den Verzehr von rohem Gemüse oder einiger Obstsorten nicht "vertragen", dabei ist das doch die ursprünglichste und gesündeste Form sich zu ernähren, denn hier bleiben wirklich noch alle Nährstoffe erhalten. Warum bereitet das so vielen Problemen? Sollte man dann Rohkost wirklich meiden und sind grüne Smoothies hier eine Alternative? Braucht man zur Herstellung grüner Smoothies unbedingt einen Hochgeschwindigkeits-Mixer oder reicht ein üblicher Mixer (z.B. auch Thermomix) aus?


Dafür kann es natürlich mehrere Gründe geben. Der naheliegendste ist der, dass die meisten Menschen einfach nicht mehr genug Verdauungsfeuer haben, um Rohkost richtig zu verwerten. Ihr Verdauungssystem ist zu schwach. Das liegt daran, dass sie zu lange Zeit keine bzw. zu wenig Rohkost gegessen haben und eher auf Pasta, Brot, Milchprodukte und Fleisch gesetzt haben. Der Körper stellt sich auf die Bedingungen ein, die man ihm bietet und schont seine Resourcen, wo es nur geht. Wenn unser Körper nicht mehr genug Magensäure und enzymhaltige Verdauungssäfte produzieren kann (weil er das nicht mehr gewohnt ist), kommt es bei einem verhältnismäßig großen Anteil an Rohkost zu Verdauungsbeschwerden. Auch machen viele den Fehler, nicht ausgiebig zu kauen, was auch zu Blähungen, Völlegefühl und häufigem Aufstoßen führen kann. Hier würde ich einen sanften Einstieg empfehlen, z.B. jeden zweiten Tag ein kleines Glas grünen Smoothie trinken (gut einspeicheln nicht vergessen, da die Verdauung von Kohlenhydraten im Mund beginnt). Salate und Gemüse immer gründlich und ausführlich kauen, denn gut gekaut ist halb verdaut ;-)Grüne Smoothies sind deshalb eine gute Möglichkeit, den Körper an Rohkost zu gewöhnen, weil grünes Blattgemüse und Obst durch den Zerkleinerungsprozess leichter verdaulich gemacht werden. Das entlastet den Verdauungstrakt und liefert geballte Power in Form von wertvollen Ballaststoffen, pflanzlichem Eiweiß, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und wichtigen sekundären Pflanzenstoffen. Grüne Smoothies enthalten außerdem viel Chlorophyll, einen der wichtigsten Rohstoffe für die Blutbildung und -reinigung. Außerdem fördert Chlorophyll die körpereigene Entgifung, dient als Sauerstoffträger im Körper und hat darüber hinaus enzündungshemmende Eigenschaften. Und grüne Smoothies sind hoch basisch und helfen damit auch, den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren. 


Ein herkömmlicher Mixer ist natürlich besser, als gar keiner. Die cremige und angenehme Textur erreicht man damit jedoch leider nicht. Auch die gewünschte Bekömmlichkeit, die dadurch entsteht, dass pflanzliche Zellwände aufgebrochen und alle Vitalstoffe dem Körper sofort zur Verfügung stehen, kann nur ein guter Hochleistungsmixer gewährleisten. Wenn man grüne Smoothies aber liebt und jeden Tag genießt lohnt sich eine Anschaffung auf jeden Fall.


Hier kann man sich übrigens über die unterschiedlichen Modelle informieren und auch beraten lassen. Außerdem bietet die Seite viele tolle Rezepte und Infos zu dem Thema: www.gruenesmoothies.de


Ein weiterer Grund für Probleme mit bestimmten Obst- oder Gemüsesorten kann ferner in einer gestörten Darmfunktion liegen. Sind die Darmschleimhäute nicht gesund, kommt es zu Resorptionsstörungen, wie z.B bei einer Fructoseintoleranz. Hier muss dann gezielt behandelt werden, das schließt auch eine entsprechende Diät ein. Den Test auf Fructoseintoleranz kann man über seinem Hausarzt anfordern. 






grüne Smoothies // Bild via www.gruenesmoothies.de



Wie sieht dein perfekter Start in den Tags aus und wie beendest du ihn? Was ist momentan dein Lieblingsessen? Was möchtest du meinen Lesern vielleicht abschließend zum Thema "gesunde Ernährung" noch ans Herz legen?

Ich beginne meinen Tag mit einem großen Glas lauwarmes Wasser mit einem Schuss frischen Zitronensafts. Manchmal gebe ich noch etwas Zimt und Honig dazu, um meine Abwehrkräfte zu stärken. Am Abend versuche ich zur Ruhe zu kommen, was mir durch eine Meditation oder beim Lesen sehr gut gelingt. Manchmal genieße ich noch eine Tasse Goldene Milch  (hier gehts zum Rezept) bevor ich ins Bett gehe. Ich esse zurzeit sehr gerne Pho Bo, eine vietnamesische Suppenspezialität mit Reisnudeln und vielen schmackhaften Gewürzen und Kräutern. Sie wärmt von innen und nährt den Körper, genau richtig für die kalte Jahreszeit. Und man kann diese auch vegetarisch bzw. vegan zubereiten, wenn man möchte.  


Ans Herz legen möchte ich jedem, der das liest nur soviel: Du bist wertvoll

Behandele dich deshalb auch so, wertschätze dich jeden Tag. Höre auf deinen Körper und sei gut zu ihm. Verwöhne deinen Körper, Seele und Geist, so oft es geht. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die uns zufrieden und glücklich machen. <3


Danke liebe Julia für dieses ausführliche und interessante Interview! 



Wenn ihr mehr über Julia erfahren möchtet oder sogar Interesse an einer Behandlung habt, dann schaut doch auf die sehr informative Homepage von "Vitalwert"! Dort findet ihr auch die Rezepte zu den Köstlichkeiten auf den Bildern, die mir freundlicherweise von Julia zur Verfügung gestellt wurden!

Außerdem findet ihr "Vitalwert" auch bei Facebook, wo Julia regelmäßig interessante Beiträge über Ernährung und Gesundheit postet.

Dieser Beitrag entstand außerdem durch die freundliche Kooperation mit www.grünesmoothies.de , die mir Bilder ihrer wunderbaren Homepage zur Verfügung gestellt haben!

Wenn euch das Thema Smoothies interessiert, findet ihr hier alle wichtigen Informationen von Einsteiger-Rezepten über den Kühlschrankcheck bis zum Mixervergleich. Schaut doch vorbei!


Ja und wenn euch das Thema gesunde Ernährung, Smoothies und Fasten interessiert dann schaut doch auch bei meinem Gewinnspiel vorbei!! Noch bis 01.03. habt ihr die Möglichkeit teil zu nehmen und zwei tolle Bücher zu gewinnen!! (klick)




Gesunde Grüße (von eurer leider nicht ganz so gesunden)





Nathalie

Kommentare

  1. Hey Nathalie,
    danke für dieses tolle Interview! Hab wieder viel gelernt :)

    Ganz viele liebe Grüße!

    Franzy

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  2. Hallo,

    Ich hatte schon Kontakt mit Frau Vaimann, sie ist wirklich sehr nett.
    Schönes Interview

    Grüße
    Rebekka
    LilaHaus@blogspot.com

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  3. Hallo, dieser Beitrag ist echt gut. Ich habe paar Parallelen gefunden :) Ich war und bin ich lange im HR Management Bereich tätig. Ich finde in dieser Sparte kann man viel lernen, ist doch so oder? :) Liebe Grüße

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  4. mich würde interessieren wo Julia ihre Ausbildungen gemacht hat. Bin selbst sehr interessiert.

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